Projektfonds

Projektfonds

Gemeinschaftsfonds „Hamburger Spielräume“ – für außerschulische Projekte in der Corona-Krise.
Kinder und Jugendliche werden von den Corona-Maßnahmen hart getroffen – und mittlerweile ist bekannt, unter welchem psychischen Druck gerade diese Bevölkerungs-Gruppe in den vergangenen Monaten gestanden hat und auch weiterhin stehen wird. Politisch und medial steht im Fokus, wie Lernrückstände aufgeholt werden können. Doch das Leben junger Menschen besteht aus mehr als schulischem Lernen, die Folgen der Corona-Pandemie sind für viele Heranwachsende deutlich umfassender.

Aus diesem Anlass hat ein Bündnis Hamburger Stiftungen im Juni 2020 den Gemeinschaftsfonds „Hamburger Spielräume“ eingerichtet, der einen Beitrag dazu leisten soll, insbesondere jungen Menschen aus Hamburger Quartieren mit Entwicklungsbedarf Raum für das Miteinander von Gleichaltrigen zu bieten und positive Impulse durch freies Spiel zu geben. Von Juni bis Dezember 2020 wurden rund 180 Anträge geprüft, 140 bewilligt und eine Summe von 275.000€ ausgegeben. Der Verbund von aktuell 17 Hamburger Stiftungen strebt an, bis Ende des Jahres 2021 in dem Fonds „Hamburger Spielräume“ bis zu 400.000 € unkompliziert und flexibel für außerschulische Angebote für benachteiligte Kinder, Jugendliche und Familien bereit zu stellen.

Die BürgerStiftung Hamburg koordiniert den Fonds und verwaltet die Antragsverfahren und Mittelbewilligung. Antrag und Mittelnachweis sind bewusst niedrigschwellig gestaltet.

 

Der Projektfonds „Kultur & Schule“ soll Hamburger Schulen ermöglichen zusammen mit Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturinstitutionen Ideen umzusetzen.
Selbst kreativ tätig werden, Kultur aktiv erleben und eigene Erfahrungen in der Begegnung mit Kunst machen – das alles zusammen soll Impulse für eine nachhaltige Entwicklung der Schulen geben. Die Projekte ergänzen das schulische Lernen und eröffnen den Kindern und Jugendlichen so neue und leichte Zugänge zu kultureller Bildung – unabhängig von deren Herkunft und ihrem sozialen Status. Ob am Ende ein Kunstwerk, ein Musik- oder Theaterstück oder ein Film entstehen wird: Eine Jury wählt zweimal im Jahr Ideen aus, die dann mit 1.000 bis 15.000 Euro gefördert werden können.

Dafür stellen die Kulturbehörde und die Schulbehörde insgesamt 425 000 Euro zur Verfügung. Außerdem beteiligen sich Hamburger Stiftungen mit zusätzlich 125 000 Euro. Dazu gehören die Dorit & Alexander Otto Stiftung, die Körber-Stiftung, die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., die Claussen- Simon-Stiftung, die Dürr-Stiftung, die BürgerStiftung Hamburg, die Gabriele Fink Stiftung sowie die Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel und die Klaus und Lore Rating Stiftung. Alle Informationen und auch das Online-Antragsformular finden Sie hier: www.kulturfonds-hh.de.

 

Hamburg steht zusammen – Bündnis Hamburger Stiftungen gründet gemeinsam FREIRÄUME! – Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten.
Der FREIRÄUME!-Fonds hat eine neue Bewerbungsrunde gestartet: Hamburger Künstler*innen und Kulturpädagog*innen sowie Organisationen, die kulturelle Integrationsprojekte anbieten, können sich bis zum 31. März 2021 für eine Förderung durch FREIRÄUME! bewerben. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Die Gabriele Fink Stiftung beteiligte sich an diesem Zusammenschluss Hamburger Stiftungen, der 2015 schon den Fonds ‚Flüchtlinge & Ehrenamt‘ aus der Taufe gehoben hat. Unterstützt werden sollten künstlerische und kulturpädagogische Initiativen und Projekte, bei denen sich Hamburger Bürger*innen für und mit Geflüchteten engagierten. Eine unbürokratische und schnelle Hilfestellung war das Ziel des Bündnisses. Insgesamt 21 Förderer hatten in der ersten Phase 150.000 Euro in den gemeinsamen Fonds eingezahlt. „Mit dieser Initiative wollen die Hamburger Stiftungen deutlich machen, dass der respektvolle und menschenwürdige Umgang mit den in Hamburg Schutz suchenden Geflüchteten eine Gemeinschaftsaufgabe ist. Mit diesem Fonds ‚Flüchtlinge & Ehrenamt‘ stellen wir uns hinter diejenigen, die sich durch ihren eigenen ehrenamtlichen Einsatz und mit ihrer Zeit in unserer Stadt tatkräftig für Geflüchtete und ihre Familien engagieren,“ sagte Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.

Ende Januar 2016 wurde der Fonds umgetauft in „FREIRÄUME! Fonds für kulturelle Projekte mit Geflüchteten“ – und es konnten durch dieses besondere bürgerschaftliche Engagement 42 Projekte mit 355.000 Euro unterstützt werden. Nach einem Beschluss der Bürgerschaft durch die Freie und Hansestadt Hamburg wurden 2017 die von Stiftungen, privaten Förderern und Unternehmen erneut akquirierten Mittel in Höhe von 200.000 Euro um weitere 200.000 Euro aus dem Hamburger Integrationsfonds ergänzt. Somit standen dann 400.000 Euro für kulturelle Projekte mit Geflüchteten zur Verfügung, durch die 58 Projekte gefördert werden können. Ob Hip-Hop-Kurse, Mal- oder Handarbeitswerkstätten, Zirkusworkshops oder Musiksessions. Allen geförderten Projekten ist gemein, dass sie Freiräume ermöglichen, um damit aktiv zur gesellschaftlichen Integration beizutragen.

Die Liste unserer Projekte