Kreativpotentiale

Kreativpotentiale
Ab dem 1. September 2017 kooperiert die Gabriele Fink Stiftung in der Umsetzung der Kreativpotentiale Hamburg mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung Hamburg. In dem Kooperationsvertrag werden folgende Ziele und Aufgabengebiete festgehalten:

Zielsetzung der Kooperation
Die Gabriele Fink Stiftung setzt sich für die Förderung kultureller Bildung in Hamburg ein. Sie unterstützt und begleitet Hamburger Schulen im Rahmen des Programms Kulturschule bereits seit 2011 und kooperiert mit der Schulbehörde und der Kulturbehörde sowie mit außerschulischen kulturellen Einrichtungen und Institutionen. Im Rahmen des Programms Kulturschule hat die Stiftung eine intensive Zusammenarbeit mit den beteiligten Schulen aufgebaut und einen zentralen Beitrag zur Entwicklung der kulturellen Schulprofile geleistet.

Für das im Schuljahr 2017/18 in Hamburg startende und von der Mercator Stiftung geförderte Programm Kreativpotentiale Hamburg sollen die Erfahrungen der Schulen und die Expertise der Gabriele Fink Stiftung für die Weiterentwicklung kultureller Bildung in Hamburg genutzt werden.

Mit dem Kooperationsvertrag wird der Rahmen der Mitwirkung der Gabriele Fink Stiftung bei der Umsetzung des Programms Kreativpotentiale Hamburg festgelegt. Außerdem werden die Leistungen der Kooperationspartner abgestimmt. Die Gabriele Fink Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, mit ihrem Engagement die kulturelle Bildung als festen Bestandteil der schulischen Bildung in Hamburg zu verankern.

Aufgaben der Gabriele Fink Stiftung
Die Gabriele Fink Stiftung unterstützt die Umsetzung und Weiterentwicklung des Programms Kreativpotentiale Hamburg durch

  • die Finanzierung einer außerinstitutionellen Beraterstelle
  • die Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Workshops zu den Kreativpotentialen Hamburg
  • die Programmgestaltung
  • das Einbringen von erfolgreichen Elementen der kulturellen außerschulischen Bildung aus den Erfahrungen der Kulturschulen in die Umsetzung des Programms zur Vernetzung mit anderen kulturellen Institutionen in Hamburg.

Außerinstitutionelle Beraterstelle
Bei der außerinstitutionellen Beraterstelle handelt es sich um eine 0,25 Stelle (40 Std. im Monat). Als externe Beraterin für die Umsetzung Kreativpotentiale ist Dr. Kristina Calvert tätig. Die Aufgabenstellung besteht aus der:

  • Mitarbeit bei der Entwicklung der Fortbildung für die Kulturbotschafter*innen
  • Mitarbeit bei der Entwicklung der Programme für die Kulturwerkstätten
  • Beratung der außerschulischen Kulturkooperationspartner mit dem Ziel, die Qualität der Angebote der Kulturpartner und der Vernetzung der Angebote mit dem Bildungsprogramm der Schulen zu verbessern bzw. zu sichern und auf die Programmziele abzustimmen
  • Entwicklung von passgenauen Bildungsangeboten für Schulen im Dialog mit den Kulturpartnern
  • Mitarbeit bei der Erarbeitung von Entwicklungsthemen für Kulturwerkstätten
  • Mitgestaltung des Netzwerks Kulturelle Bildung
  • Mitarbeit bei der Vorbereitung bzw. Übernahme eines Beitrags am „Kooperationstag Kultur“.

Als zusätzliche Information finden Sie hier die  Dokumentation der Auftaktveranstaltung zum Programmstart.

Die Ziele der kulturellen Bildung in Hamburg wurden in der gemeinsam vom Institut für Bildungsmonitoring und Qualitätsentwicklung (IfBQ), der Gabriele Fink Stiftung, der Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) und der Behörde für Kultur und Medien (BKM) herausgegebenen Handreichung „Kulturelle Schulentwicklung in Hamburg“ ausführlich beschrieben. Sie kann unter www.kulturschulen.hamburg.de/handreichung heruntergeladen werden.


Kulturwerkstätten sind ein neues Kooperationsformat, in dem verschiedene Schulen, Schulformen und außerschulische kulturelle Partner gezielt zu einem Entwicklungsthema – z.B. kulturelle Bildung als Querschnittsaufgabe und Teil der Schulentwicklung – arbeiten.

Die Kulturbotschafterinnen und Kulturbotschafter bilden einen Expertenpool und bringen als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren die kulturelle Bildung an Hamburger Schulen voran. Sie identifizieren die Gelingensbedingungen für erfolgreiche Kooperationen, befördern das Netzwerkmanagement der Schulen untereinander und innerhalb der Projektschwerpunkte.

Am Kooperationstag Kultur werden bereits bestehende Strukturen wie z.B. regionale Netzwerktreffen oder Austausch- und Anbieterbörsen miteinander verbunden und mit freien und institutionellen Anbietern kultureller Bildung verknüpft.

 


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