Kulturwerkstätten

Die Kulturwerkstätten
Nach einer Auftaktveranstaltung im Juni 2018 haben Kulturteams mehrerer Schulen im August 2018 begonnen, gemeinsam mit Kulturpartnern in einer Kulturwerkstatt zusammenzuarbeiten.

Alle Partner beachten, dass die Kulturwerkstatt

  1. Kulturelle Bildung als Querschnittaufgabe und Teil von Schulentwicklung sieht
  2. Kulturelle Bildung einsetzt, um Lernmotivation und Leistung zu verbessern
  3. Kulturelle Bildung gesellschaftliche Teilhabe u.a. durch die Zusammenarbeit mit Kulturpartnern möglich macht

Die Kulturteams der Kulturwerkstätten sollen qualifiziert weitergebildet werden, um die oben genannten Schwerpunkte umsetzen zu können. Die Werkstätten durchlaufen Phasen der gemeinsamen Reflexion und der Erprobung.

Entwicklungsteams unterstützen die Kulturwerkstätten. In den Entwicklungsteams sind Schulleitungen, Fachreferenten des LI, Lotsen und Agenten vertreten und beraten die Kulturteams.

Das Ziel: Entwicklung von Werkstätten, nach deren Modell auch andere Schulen und Kulturpartner Kooperationen eingehen können. Für Juli 2019 ist eine Auswertung der Arbeitsergebnisse geplant.

Bisher arbeiten folgende Kulturwerkstätten:

Kulturwerkstatt 1
Grundschule Thadenstraße
Grundschule Mendelsohnstraße
Stadtteilschule Bahrenfeld
Elbschule (Bildungszentrum Hören und Kommunikation)
Altonaer Museum

Kulturwerkstatt 2
Stadtteilschule Horn
Stadtteilschule Meiendorf (Hospitationsschule)
Grund-und Stadtteilschule Brüder Grimm Schule
Hamburger Kunsthalle

Kulturwerkstatt 3
Grundschule Am Heidberg
Stadtteilschule Am Heidberg
Grund- und Stadtteilschule Maretstraße
Grundschule Alsterredder
Sammlung Falckenberg optional Hamburger Kunsthalle

Kulturwerkstatt 4
Grundschule Forsmannstraße
Gymnasium Eppendorf
Goldbekhaus, optional Deutsches Schauspielhaus

Kulturwerkstatt 5
Stadtteilschule Winterhude (Reformschule)
Stadtteilschule Niendorf
Julius-Leber-Schule
Gymnasium Ohmoor
Fundus Theater

 

Das KulturAbendbrot
Diese informelle Variante von KulturEntdecken versteht sich als inspirierendes Come Together, um Informationen weiterzugegeben, aktuelle Fragen zu diskutieren oder sich einfach nur auszutauschen. Natürlich bleiben auch hier die Teilnehmer*innen nicht ohne kulinarische Stärkung.

Am 13. November 2018 von 18 bis 21 Uhr fand das erste „KulturAbendbrot“ zur Unterstützung der Kulturwerkstätten in der Kantine des Schauspielhauses statt. Das Thema des Abends: „Gelingensbedingungen für erfolgreiche Kulturkooperationen“. Gäste waren neben den Teilnehmer*innen der fünf Kulturwerkstätten, Professor Josef Keuffer, Leiter des LI, Heinz Grasmück, BSB, Claudia Draser, Projektleitung Kreativpotentiale, Cornelia Lüttgau, Leitung Koordinierungsstelle Kreativpotentiale sowie der Leiter des Jungen Schauspielhauses Klaus Schumacher und der Schauspieler Hermann Book.

Petra Kochen eröffnete den Abend mit einer Begrüßung der Teilnehmer*innen und erläuterte die Funktion des KulturAbendbrots. Danach stieg Dr. Kristina Calvert ins Thema ein und befragte alle Anwesenden, welche Begriffe die bisherige Zusammenarbeit in den Werkstätten kennzeichneten. Die Faktoren, die als Grundlage für eine gelingende Kooperation am häufigsten genannt wurden, waren Öffnung, Wertschätzung und Spaß.

Stellvertretend für mögliche Kooperationspartner für Schulen waren Klaus Schumacher und Hermann Book vom Jungen Schauspielhaus eingeladen. Sie stellten sich (mit Spielfreude!) den vielen Fragen aus dem pädagogischen Fachpublikum. Geklärt werden konnte beispielsweise, welche Vermittlungsarbeit geleistet wird, wie ein Spielplan entsteht und welche Herausforderung es ist, für ein junges Publikum zu spielen.

Der Abend konnte abschließend bei Suppe und Wein, garniert mit vielen interessanten Gesprächen, sanft ausklingen.

 

Rahmeninformationen zu den Kulturwerkstätten