Education-Larp

Education-Larp (Live Action Role Play)
Fächerübergreifende Lerninhalte über Liverollenspiel-Elemente zu vermitteln, darum geht es insbesondere im Education-Larp. Dabei können pädagogische Zielvorstellungen sowie inhaltliche Schwerpunkte miteinander einhergehen und unterschiedlich gewichtet werden. Durch das Annehmen einer Aufgabe bzw. Rolle in einem spielerischen Kontext, können schulrelevante Themen aus differenzierten Blickwinkeln heraus befragt und verstanden werden.

Education-Larp hat eine besondere Bedeutung als Vermittlungsplattform, da es die natürliche Neugierde am Spielen nutzt und Lerninhalte durch ein hohes emotionales Erleben erfahrbar machen kann. Education-Larp als ganzheitliche Lernform kann einen Beitrag zur Methodenvielfalt leisten, die lernwirksam die Schüler*innen motiviert.

„Im institutionellen Umfeld wird das Spiel (…) von vorbereitenden Workshops und nachbereitenden Reflexionsaktivitäten gerahmt. EduLARP steigert die Motivation, hält die Lernenden zur selbstgesteuerten Vorbereitung an und zeigt multiple Perspektiven zu einer Fragestellung auf. Als Unterrichtsmethode verwendet, kann EduLARP ein Werkzeug für nachhaltiges Lernen sein. Diese Prozesse können zur fachlichen Expertise beitragen und kulturelle und persönliche Entwicklung fördern. Folglich sind mögliche Ergebnisse emotionale Flexibilität und die Fähigkeit, sich an neue Inhalte und Situationen anzupassen.“ (Katrin Geneuss, Student Activating Roleplay (STAR), Ludwig-Maximilians-Universität München)

Nachhaltig wird und wirkt es, wenn der Transfer in den Alltag geschieht, das heißt der Übertrag von fiktionalen Spielsituationen in reale Situationen der teilnehmenden Schüler*innen – und dadurch in ihre Lebens- und Lernwirklichkeit.

Aktuelle Projektpartner:
2019/20 – Kulturschule Altrahlstedt (5. Klasse: Deutsch, 11. Klasse: Geschichte)
2019/20 – Gymnasium Struensee (8. Klasse: Mathe-Philosophie-Geographie)
2020 – Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) Hamburger Lernferien (VSK, IVK, Grundschule, SEK1: fächerübergreifend)

Ansprechpartnerin für dieses Projekt in der Gabriele Fink Stiftung ist: Frauke Rubarth

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