Aktuelles

Aktuelles
Hier sind in (un)regelmäßigen Abständen interessante Neuigkeiten aus der Stiftung zu lesen!

14. Juli 2020
„Na sowas!?“ Wunderkammer –
eine gemeinsame Initiative vom Altonaer Museum und der Gabriele Fink Stiftung

Wenn Staunen und Wundern am Anfang des Nachdenkens über die Welt stehen, also philosophisches Denken überhaupt erst anstoßen, und Kinder und Jugendliche im Zentrum des Nachdenkens stehen, dann sind wir eigentlich schon direkt in der Wunderkammer, die wir gemeinsam mit dem Altonaer Museum planen. Wie es zu dieser Kooperation gekommen ist, erläutert uns kurz die Direktorin Frau Prof. Dr. Anja Dauschek:

„Die Idee zu diesem Projekt entstand in zunächst ganz informellen Gesprächen im Museumscafé über die Arbeit im Museum und die philosophische Arbeit mit Kindern. Aber wir haben sehr schnell die aufregende Schnittmenge gesehen und ein Projekt entwickelt, das perfekt ins Familienprogramm des Altonaer Museum passt. Mich begeistert daran, dass wir einerseits die Sammlung als DNA des Museums in den Mittelpunkt stellen und andererseits in spielerischer Weise grundlegende philosophische Fragen stellen.“

Ebenso wie Naturforscher und Entdecker sammeln Kinder unendlich viele Eindrücke und Erlebnisse, um die Welt zu erkunden. Diese im Kopf systematisch zu ordnen, ist ein wesentlicher Schritt der Sprach- und Wissensvermittlung in unserer Kultur. Den Prozess auszuweiten und um sinnliche Dimensionen spielerisch zu erweitern und anschaulich zu machen, ist das Ziel der Altonaer Wunderkammer. Um wieviel staunenswerter, wenn die Schätze einer Museumssammlung das Forschungsfeld erweitern! Es gibt eine Vielzahl von Ideen, dieses Projekt nicht nur mit Gegenständen, sondern auch mit Leben zu füllen, alles im Sinne von Nachhaltigkeit. Hier wird ja nichts weniger als die Welt – wenn schon nicht erobert dann doch zumindest erfahren. Und weil es so viel Spaß macht Dinge neu zu ordnen, denkt man sich gleich danach „Nochmal!“.

02. April 2020
Stiftungsengagement in Zeiten der Corona-Krise

Viele Stiftungen gestalten ihre Arbeit entsprechend den Grundsätzen guter Stiftungspraxis – dazu gehört auch die Gabriele Fink Stiftung. Solche Grundsätze bieten einen Orientierungsrahmen für ein wirkungsvolles und am Gemeinwohl orientiertes Handeln. Wer etwas zu „Grundsätzen guter Stiftungspraxis“ erfahren möchte, findet hier mehr.

In Zeiten der Corona-Krise müssen wir uns allerdings folgenden Fragen stellen: Welche Aufgabe fällt in einer solchen Ausnahmesituation Stiftungen zu? Was müssen Stiftungen tun, um weiterhin gute Arbeit zu leisten? Gibt es Kriterien, die uns dabei helfen könnten? Oder sind es eher Eigenschaften wie Mut, Entschlossenheit und Kreativität die uns engagiert handeln lassen? Als eine gemeinnützige Stiftung sind wir dem Gemeinwohl verpflichtet, sollten mit unserem Tun die Gesellschaft stützen und fördern. Und trotz der Forderung nach Distanz steht nach wie vor der Mensch im Mittelpunkt aller Bemühungen. Also: Lassen Sie uns füreinander da sein!

Unter dem Motto „Kunst kennt keinen Shutdown“ hat die Hamburgische Kulturstiftung daher gemeinsam mit weiteren Hamburger Stiftungen einen Hilfsfonds ins Leben gerufen, um Spenden für die Unterstützung freier Künstler*innen in Hamburg zu sammeln. 

16. Januar 2020
Education-Liverollenspiel 

„Wir befinden uns in Zuckerstadt – in Zuckerstadt gibt es keine Probleme!“ Der Philosophie-, Geographie- und Mathematikunterricht des 8. Jahrgangs des Gymnasium Struensee wurde im Dezember und Januar an drei Tagen in Form eines Liverollenspiels (Live Action Role Play = Larp) ‚gespielt‘. Die Schüler*innen wurden zu Bewohner*innen von Zuckerstadt, konnten sich mit den Auswirkungen der Blaubeermuffinmonokultur und mit Lakritzregen plagen, entwickelten Sirupstaudammaktien, kämpften gegen Zensur und für Meinungsfreiheit, organisierten Demonstrationen und stellten sich der großen Frage: Wann hat man das Spiel (oder das Leben) gewonnen?

Auch an der Kulturschule Altrahlstedt werden derzeit in verschiedenen Klassen innerhalb des Regelunterrichts die Möglichkeiten von Education-Larp erprobt. Im Education-Larp geht es darum, Lerninhalte über Liverollenspiel zu vermitteln. Dabei können pädagogische Zielvorstellungen, sowie inhaltliche Schwerpunkte miteinander einhergehen.

08. November 2019
HOT-Fortbildung in der Kita MOTTE e.V. 

Im November hat das gesamte Mitarbeiter*innen-Team der Kita Motte in Altona an einer ½-tägigen Fortbildung für das HandlungsOrientierte Sprachtraining (HOT) teilgenommen. Dabei wurden Module erarbeitet und ausprobiert, wie der Ansatz konkret in den Alltag der Kita integriert werden kann.  Mit einer Vorschulgruppe wird nun bis zum Sommer 2020 geschnippelt. gepanscht – und erlebt, wie Sprachbildung strukturell wirksam werden kann. In begleitenden Hospitationsterminen wird beobachtet, wie das Training in alle Bereiche ausstrahlen wird.

10. September 2019
KulturAbendbrot im Kultur Palast, Billstedt

Diese informelle Variante von KulturEntdecken versteht sich als inspirierendes Come Together, um Informationen weiterzugegeben, aktuelle Fragen zu diskutieren oder sich einfach „nur“ auszutauschen. Natürlich bleiben auch hier die Teilnehmer*innen nicht ohne kulinarische Stärkung. Das letzte KulturAbendbrot im Projekt Kreativpotentiale fand nach den Herbstferien statt: am Montag, den 21. Oktober 2019 von 19.00 bis 21.00 Uhr im Kultur Palast.

26. Juni 2019
SummerCamp 2019 auf Kampnagel

Wir möchten an dieser Stelle gerne auf zwei tolle Angebote hinweisen: Workshops für Schülerinnen und Schüler während des Internationalen Sommerfestivals und in den Herbstferien! Zum ersten Mal und mit neuem Namen fanden in den Herbstferien fünftägige Workshops für neugierige Kinder/Jugendliche ab 10 bzw. 12 Jahren statt: Das „Herbst(k)amp“. In drei verschiedenen Angeboten lernte die nächste Kampnagel-Generation von den Kampnagel-Künstler*innen und Allstars unverzichtbare Dinge aus ihrem (Arbeits-)Leben! Die Angebote kamen aus den Bereichen „Mode und Design“, „Zeichnen, Malen und Gestalten“ sowie „Experimentelle Video-Dokumentation“: Ankündigung_HerbstCamp_2019 (PDF)

Und: Während des Internationalen Sommerfestivals gab es an drei Wochenenden tolle Workshops – für alle die Zeit und Lust hatten eine neue Welt zu kreieren: „Gemeinsam mit den Dirigent*innen der Hamburger Performance-Bande JAJAJA und Künstlerin Monika Michalko, werdet Ihr neben der Grundausbildung zum Crewmitglied (u.a. Universalsprachunterricht, Astronautennahrung kochen, eigene Kostümteile herstellen und atopisches Spezialtraining) an einem mehrteiligen Sci-Fi Film mitarbeiten, der während des Sommerfestivals entsteht. Ideen, die die Zukunft braucht, können hier gebastelt werden, Ihr könnt Euch selbst als Schauspieler*innen, Kostümdesigner*innen, Filmer*innen, oder auch im Drehbuchschreiben und Sounddesign ausprobieren.“ (Zitat aus dem Kampnagel Programmheft): Wer mehr erfahren möchte ist hier richtig!

29. April 2019
GFS GOES – WEST!


Die Gabriele Fink Stiftung realisierte im März/April 2019 ein Kunstprojekt im Westen Berlins, dem Westend. Eine alte Villa, die zum Immobilienbesitz der Stiftung zählt – bis vor kurzem als Heim für psychisch Kranke diente, von der Bethel-Stiftung betrieben wurde, jetzt leer steht und demnächst abgerissen wird, um einem größeren Neubau für den gleichen Zweck Platz zu machen – wurde zum temporären Ausstellungsort.

Unter dem Titel VILLA THE END hat die Kunstakademie Stettin vom 24. bis 28. April ein Ausstellungsprojekt realisiert, dass das Thema „Ende“ auf höchst unterschiedliche Weise umkreiste… Im Rahmen des Projekts wurden außerdem Workshops für Kinder und Jugendliche organisiert: An mehreren Terminen entdeckten und eroberten Berliner Schülerinnen und Schüler die Villa, ihre Räume und das Gelände, arbeiteten mit den Künstlerinnen und Künstlern zusammen – und entwickelten ihre eigene Entdeckerfreude im Umgang mit der Kunst und der Welt beim „Forschenden Lernen“ unter Anleitung von Dr. Kristina Calvert.